G Digitalisierung

  1. Einführung und Resümee
  2. Stand der Digitalisierung
    Etwa die Hälfte aller Betriebe in Deutschland nutzt moderne digitale Technologien. Vor allem kleinere Produzenten haben hier Nachholbedarf. Diese Betriebe erwarten sich von der Digitalisierung kaum Produktivitätsvorteile und Kostensenkungen und sehen darin nur wenig Potenzial für neue Produkte und Dienstleitungen.
  3. Breitbandinternet und Betriebsgründungen
    Inwieweit Betriebe moderne digitale Technologien bereits nutzen, hängt auch von den technischen Gegebenheiten ab, etwa der Verfügbarkeit von Breitbandinternet auch in ländlichen Gebieten. So begünstigt dieser Faktor vor allem in neugegründeten Betrieben des wissensintensiven Dienstleistungssektors das Beschäftigungswachstum.
  4. Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Welche Berufe sich potenziell durch Computer ersetzen lassen
    Helfer-und Fachkraftberufe sind eher durch digitale Technik ersetzbar als Spezialisten- und Expertenberufe. Allerdings unterscheiden sich die Substituierbarkeitspotenziale stark zwischen einzelnen beruflichen Teilarbeitsmärkten.
  5. Wirtschaft 4.0 und die Folgen für die künftige Berufsfeldstruktur
    Die Digitalisierung beschleunigt den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen. Die Arbeitskräftebewegungen zwischen Branchen und Berufen sind dabei weitaus größer als die Veränderung der Zahl der Erwerbstätigen insgesamt.
  6. Wirtschaft 4.0 und die Folgen für die künftige Anforderungsstruktur
    Mit der sich wandelnden Berufsfeldstruktur ändern sich die beruflichen Anforderungen. So steigt der Bedarf an Beschäftigten, die eine Spezialisten- bzw. Expertentätigkeit ausüben können, da kognitive Berufe mit geringen Routineanteilen stärker nachgefragt werden. Fachkrafttätigkeiten hingegen, die im Allgemeinen von Beschäftigten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung ausgeübt werden, werden aufgrund der relativ höheren Routinehaftigkeit ihrer Arbeit weniger nachgefragt.
  7. Computernutzung am Arbeitsplatz
    Viele Beschäftigte in Produktionsberufen nutzen beruflich gar keinen Computer. Andererseits findet sich in dieser Gruppe aber auch ein relativ hoher Anteil an Personen, die selbst programmieren. Diese Polarisierung der Computernutzung erscheint vor dem Hintergrund der strukturellen Umbrüche in der industriellen Produktion durchaus schlüssig.
  8. Digitalisierung am Arbeitsplatz: Wandel der Arbeitsanforderungen und -belastungen
    Neue Technologien erhöhen tendenziell nicht nur die Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten, sondern beeinflussen auch die Arbeitsbelastung in spezifischer Weise. So sinken die körperlichen Belastungen, während die psychischen eher ansteigen.